| Dimitrenko: Chisora hat gewonnen |
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| Sonntag, 4. Dezember 2011 | |
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Den Kampf zwischen Robert Helenius (17-0 (11 KO)) und Dereck Chisora (16-2 (9 KO)) um den vakanten Titel des Europameisters (EBU), verfolgte der verletzte Alexander Dimitrenko (32-1 (21 KO)) mit großem Interesse zuhause im TV. Dimitrenko direkt nach dem Kampf: „Es war ein unterhaltsamer Kampf beider Boxer, aber Dereck Chisora ist der eigentliche Sieger. Daran gibt es keinen Zweifel. Das Urteil geht so nicht in Ordnung. Die Zuschauer in Helsinki und zuhause haben klar gesehen, dass Helenius von Chisora Runde für Runde boxerisch entlarvt wurde." Dimitrenko bekam überraschend im November den Titel von der EBU aberkannt, nachdem er wegen einer Verletzung und OP am linken Ellenbogen diesen nicht pflichtverteidigen konnte. Nun vier Wochen nach der OP, begann er letzte Woche wieder mit leichtem Training. „Mein bisheriger Kontakt und meine Erfahrungen als Champion mit der EBU sind und waren stets absolut fair und angenehm. Ich schätze den Verband und seine Dachgesellschaft, die WBC sehr. Ich kann mir gut vorstellen, dass sich die Verantwortlichen bei der EBU den Kampf nochmals in Ruhe ansehen werden, um die Entscheidung in Helsinki nochmals überdenken zu können. Fairness, Gerechtigkeit und eine klare Linie ist für unseren Sport weltweit unabdingbar! Egal wer Ausrichter des Kampfes ist." So Dimitrenko, gegen den nun der neue Europameister innerhalb von 120 Tagen seinen Titel verteidigen muss. Wer im Hinblick auf das kontroverse Urteil und die mögliche Verletzung von Robert Helenius, es auch dann immer sein wird - Alexander Dimitrenko blickt optimistisch in die Zukunft: „Ich freue mich auf 2012 und habe viel vor im nächsten Jahr! Die Reha verlief gut und ich werde bald wieder fit sein, um für alle Aufgaben und Ziele, die ich mir für 2012 vorgenommen habe, gemeinsam mit meinem Team zu meistern. Das wird mein Jahr!“ Dimitrenko´s Berater Volker Michael Gruber ergänzt: “Ich darf beiden Boxern zu einem spannenden und amüsanten Kampf gratulieren. Dereck war wirklich gut vorbereitet und bestimmte das Kampfgeschehen gegen den größeren Mann im Ring. Helenius hat nicht überzeugt und konnte zu fast keinem Zeitpunkt im Kampf wirklich mit dem deutlichen kleineren und aggressiveren Engländer mithalten. Das Punkteurteil ist ein Witz! Wenn es ein wirklich enger Kampf gewesen wäre und Helenius mit dieser Entscheidung zum Sieger erklärt worden wäre, hätten wohl alle gesagt - ´ok es war eben eine Sauerland-Veranstaltung und da gibt es schon mal ein wenig Heimvorteil´. Aber dies war kein enger Kampf und es gibt auch keine Zweifel daran, dass Chisora gewonnen hat. So etwas ist nicht gut für unseren wunderbaren Sport. Ich vertraue da auf die EBU, dass sie in den kommenden Tagen die richtigen Entscheidungen treffen. Sollte sich Helenius tatsächlich ernsthaft verletzt haben, gilt es die 120-Tagesfrist für die Verteidigung gegen den wahren EBU-Champion Alexander Dimitrenko zu beachten!“ |
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